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Hundeernährung - Hundefutter

Bei der Hundeernährung muss das Hundefutter richtig zusammengestellt sein, damit der Hund gesund bleibt

In der Hundeernährung spielt das  Hundefutter eine wichtige Rolle für die Gesundheit des Hundes. Wer sich einen vierbeinigen Freund ins Haus holt, hat auch die Verantwortung für ihn, das bedeutet, dass derjenige auch verpflichtet ist, ihn richtig und artgerecht zu ernähren. Dies ist sogar im Tierschutzgesetz festgelegt. Das Hundefutter richtig zusammenzustellen kann man lernen. Viele Halter verstecken sich aber dennoch hinter der Aussage „Mein Tier frisst das was ihm schmeckt, ein Hund weiß ja instinktiv welches Hundefutter gut für ihn ist“, dies ist grundlegend falsch.

Nur weil etwas gut schmeckt und das Tier es sehr gern frisst, muss es noch lange nicht gesund sein.

Frisst das Tier zuviel, wird es dick, frisst es das Falsche, wird es krank. Der Hund ist anatomisch ein Fleischfresser, ihm als Hundefutter Fleisch vorzusetzen könnte ja deshalb die richtige Ernährung sein. Was dabei häufig vernachlässigt wird, ist, dass Raubtiere in freier Wildbahn neben Fleisch auch Knochen, Haut, Blut, Federn, Fell und Aas aufnehmen. Diese enthalten Nährstoffe, die in Fleisch als Hundefutter nicht enthalten sind und es kommt auf kurz oder lang zu einer Mangelernährung. Der Hund hat sich heute weitestgehend an die Ernährung des Menschen angepasst, trotzdem kann man ihn auch nicht nur mit dem füttern, was von der eigenen Mahlzeit übriggeblieben ist. Dies spart zwar Geld und Zeit, ist aber auch keine artgerechte Ernährung für den vierbeinigen Freund. Die richtige Zusammensetzung und Kombination an Nährstoffen im Futter spielt also eine entscheidende Rolle für die Gesundheit des Vierbeiners. Er soll ja weder abmagern noch zu dick sein und dabei gesund bleiben. Aber was genau ist nun wirklich gesundes Hundefutter?

 

Das Hundefutter kann fertig gekauft oder selbst zubereitet werden

  • Das Hundefutter sollte verschiedene Kriterien erfüllen
  • es muss vom Hund gemocht werden und er soll es gern fressen
  • es muss ausreichend Abwechslung bieten
  • alle wichtigen Nährstoffe müssen in der richtigen Menge vorhanden sein
  • es muss an das Alter und die Lebensumstände des Tieres angepasst sein

 

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Hundefutter.. Dies ist das industriell hergestellte Fertigfutter (als Trockenfutter oder Nassfutter bekannt), welches es im Handel als Vollnahrung zu kaufen gibt, weiterhin noch die hochwertige Variante von Premiumfutter (meist mit sehr hohem Fleischanteil > 70%) oder die Ernährung mit vom Halter selbst gekochtem und selbst zusammengestelltem Futter. Neben dem täglichen Hundefutter benötigt ein Vierbeiner außerdem Nahrungsergänzungen, die sein Kau- und Knabberbedürfnis befriedigen.

 

Fertiges Hundefutter oder selbst gemachtes Futter für den eigenen Vierbeiner?

 

Das fertige Hundefutter aus dem Handel bietet den Vorteil, dass es bereits alles in ausreichender Menge enthält, was der Hund täglich braucht.

Auf dem Etikett sind die Kalorienangaben, so wie die genaue Zusammensetzung aufgeführt. Nasses Hundefutter in Dosen gibt es in diversen Geschmacksrichtungen, sodass für jeden Hund etwas dabei ist und die nötige Abwechslung gegeben ist. Dazu kann man gelegentlich etwas Gemüse geben. Trockenes Hundefutter ist haltbarer, hat jedoch eine ähnliche aber konzentriertere Zusammensetzung wie das Nassfutter. Außerdem wurde hier das Wasser entzogen und es sollte deshalb bei der Fütterung immer genügend Trinkwasser für den Hund vorhanden sein. Weiterhin ist industriell hergestelltes Hundefutter frei von Keimen und sehr schnell zubereitet. Es kostet zwischen zwei und zehn Euro pro Tag und Hund. Wenn man sich bei der Auswahl des fertigen Hundefutters trotzdem unsicher ist, kann man sich an einen Tierarzt wenden. Dieser kann Fütterungsempfehlungen unter Berücksichtigung der Rasse, des Alters und der Aktivität des Hundes aussprechen. Weiter kann damit das Hundefutter auf eventuelle Krankheiten, wie Allergien, Herzbeschwerden, Magen-Darmerkrankungen oder Nierenerkrankungen des Tieres abgestimmt werden. Auch ein Beratungsgespräch im Fachhandel kann bei der richtigen Auswahl weiterhelfen. Manche Hunde weigern sich allerdings fertiges Hundefutter zu fressen. Das kann daran liegen, dass ihm die Sorte einfach nicht schmeckt, oder er nicht daran gewöhnt ist. Manchmal kann hier schon ein Fastentag helfen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, das Hundefutter selbst zuzubereiten. Hier sollte man sich vorher eingehend über die Zusammenstellung von Futter informieren.

Fleisch ist die Grundlage, es muss allerdings in jedem Fall abgekocht werden. Rohes Fleisch im Hundefutter ist nicht empfehlenswert, da darin Salmonellen enthalten sein können, so wie in Schweinefleisch das Aujeszky-Virus. Beides kann für das betroffene Tier tödlich enden. Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien müssen im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden sein. Ein Vierbeiner benötigt etwa 30% Eiweiß, 5% Fett, 5% Ballaststoffe, 2% Phosphor und Kalzium und allerhöchstens 50% Kohlenhydrate im Hundefutter um gesund zu bleiben, hier hat man selbst die Kontrolle über die verwendeten Zutaten. Die richtige Mischung und Dosierung der Zutaten kann sich aber schwierig gestalten. Weitere Faktoren sind Zeit- und Kostenaufwand für die Entscheidung für selbst hergestelltes Hundefutter.

 

Das Hundefutter - die Gesundheit des eigenen Tieres richtig einschätzen

 

Ob das Hundefutter für den eigenen Hund ideal ist, kann man am Tier selbst erkennen. Die Rippen des Vierbeiners sollten gut ertastbar oder sichtbar sein, dann ist er nicht zu dick. Natürlich darf er auch nicht eingefallen wirken. Ein weiteres Indiz für die Qualität des Hundefutters ist der abgesetzte Kot. Er sollte der Größe des Hundes entsprechen, normal geformt, nicht zu hart oder zu weich sein und eine mittelbraune bis hellbraune Farbe besitzen. Falsche Ernährung zeichnet sich dadurch aus, dass der Kot anders als gewöhnlich aussieht. Ist er weiß und hart, wurde zuviel Knochen gefüttert. Wird nur wenig abgesetzt und dieser ist schwarz und riecht sehr unangenehm, enthält das Hundefutter zuviel Fleisch. Auch das Fressen von Kot ist ein Zeichen für ein Zuviel an Fleisch. Ein sehr großer Haufen deutet auf eine wenig nährstoffreiche Ernährung hin, da das Futter vom Körper nicht oder nur wenig genutzt wird. Durchfall ist ein Zeichen für zuviel Fett im Hundefutter oder das Tier hat eine große Menge Milch oder Pansen bekommen. Auch das Fressen von Aas oder das Leeren von Mülleimern kann auf eine schlechte Ernährung hindeuten, gehört aber auch zum natürlichen Jagd- und Fresstrieb des Hundes. Ob das Hundefutter richtig auf den Vierbeiner abgestimmt ist, lässt sich auch am Verhalten und dem Zustand des Tieres erkennen. Das Fell sollte glänzen, die Augen sollten klar sein, außerdem sollte der Hund seinem Temperament entsprechend agil sein und mit Appetit fressen. Ändert sich etwas an der Erscheinung ihres Vierbeiners, kann dies ein Zeichen für eine Krankheit oder schlechtes Hundefutter sein.

 

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